Kommunion

Eucharistie
(ich begleite dich, ich lebe mit dir)

 

Die Eucharistie ist eines der sieben Sakramente und eines der drei Sakramente, die wir auch “Initiationssakramente” nennen. Hierbei geht es besonders um die “Eingliederung” in die Gemeinschaft der Kirche. Die drei Initiationssakramente lauten Taufe, Eucharistie und Firmung.

Wenn Sie bei uns einen Gottesdienst besuchen wollen, so können Sie dies sowohl am Sonntag sowie an kirchlichen Feiertagen um 10.00 Uhr als auch am Donnerstag um 17.00 Uhr (im Sommer 18.00 Uhr) tun. Die Gottesdienstzeiten sind auch im Pfarrbrief sowie im Schaukasten der Pfarre (auf dem Hauptplatz) ersichtlich.

Sollten Sie krank sein und nicht in die Kirche kommen können, aber den Empfang der Kommunion wünschen, so werden Sie gerne von einem unserer Krankenkommunionspender, unserem Diakon oder Herrn Dechant besucht. Einen Termin müssen Sie mit dem Herrn Dechant, dem Herrn Diakon oder dem Kommunionspender ausmachen.

 

Erstkommunion

Mit der Erstkommunion werden die Kinder nun auch in die Mahlgemeinschaft der Kirche mit hineingenommen.

Die Vorbereitung auf die Erstkommunion:

Aufgrund einer Schülerliste der Religionslehrerinnen der Volksschule und des Sonderpädagogischen Zentrums werden die Eltern der Kinder, die in die 1. Klasse Volksschule gehen, vor Schulschluss zu einem Elternabend mit Frau Wegscheider eingeladen. Die Eltern können hier ihr Kind zur Erstkommunion anmelden und alles über die Erstkommunionstunden und die Erstkommunion erfahren. Voraussetzung für die Erstkommunion (nicht für die Erstkommunionstunden) ist die Taufe des Kindes. Ein Elternabend mit Diakon GR Prof. Mag. Christian Springer findet im November und einige Wochen vor der Erstkommunion statt.

Nach Schulbeginn, nach den großen Ferien, werden die Kinder persönlich mit einem Brief, den sie über die Religionslehrerin in der Schule erhalten, zu den Erstkommunionstunden eingeladen. Dem Brief liegt auch ein Schreiben bei, in dem alle Erstkommunionstunden und alle wichtigen Termine zunächst für das erste Semster aufgelistet sind.Vor den Semesterferien erhalten die Kinder ein weiteres Schreiben, in dem alle Termine bis zum Schulschluss angeführt sind.

Wir bieten den Kindern eine gemeinsame Erstkommunionvorbereitung an, weil wir meinen, dass es für die Kinder schön ist, sich gemeinsam mit den Freundinnen und Freunden aus der Klasse auf dieses Fest vorzubereiten. Diese Art der Vorbereitung hat sich schon seit vielen Jahren nicht nur in unserer Pfarre sehr gut bewährt. Die Kommunionvorbereitung ist dazu da, um die Kinder auf das Fest der Erstkommunion vorzubereiten. Die Kommunionvorbereitung dient aber auch dazu, den Blick für das Leben in der Pfarre zu öffnen. Während des laufenden Schuljahres sind die Kinder und Sie zu verschiedenen Veranstaltungen in unserer Pfarre eingeladen.

Die Erstkommunionvorbereitung ist ein gemeinsames Erleben der kirchlichen Feste in einem Jahr. Der Schwerpunkt in den Vorbereitungsstunden liegt darin, dass die Kinder liebevoll, respektvoll und rücksichtsvoll miteinander umgehen. Den Kindern wird in erster Linie nicht fachliches Wissen vermittelt – dies überlassen wir den dafür ausgebildeten Personen, – für uns ist der Umgang der Kinder miteinander das Wesentlichste – ein christliches Leben. Ein weiteres sehr wichtiges Thema ist der Friede – ein friedliches Lösen von Problemen.

Wir treffen einander ca. alle 2 Wochen am Donnerstag von 15.30 bis 17.00 Uhr im Pfarrheim. In dieser gemeinsamen Zeit lesen wir den Kindern Geschichten vor und besprechen sie dann auch, oder wir sprechen einfach über das, was gerade den Kindern oder uns wichtig erscheint. Außerdem basteln wir der Jahreszeit entsprechend und spielen wir. Im Mittelpunkt soll immer das Gemeinsame stehen und dabei der Umgang miteinander, besonders dann, wenn es Probleme gibt.

Die Kinder sind freiwillig da, es gibt keine Verpflichtung von Schule, Pfarre, oder…

Die Kommunionvorbereitung ist zuerst Sache der Eltern, dann auch Sache der Pfarre. Wir bitten daher darum, dass die Eltern den Kindern durch ihr Vorleben zeigen, was es heißt, Christ zu sein. Das heißt nicht, dass die Eltern Heilige sein müssen. Christliches Leben zeigt sich auch nicht darin, wie oft man am Sonntag in die Kirche geht. Ein Christ ist ein Mensch, der sich darum bemüht, liebevoll zu leben und liebevoll und respektvoll mit anderen umzugehen. Der versucht, Streitigkeiten so zu lösen, dass jeder sein Gesicht bewahrt und nicht einer in eine Ecke gedrückt wird und als Verlierer am Boden liegt. Dass dies nicht immer leicht ist und auch nicht immer gelingt, ist menschlich und natürlich.

Die Erstkommunionstunden werden von Hannelore Wegscheider gemeinsam mit den Eltern der Erstkommunionkinder (nach vorheriger Absprache abwechselnd) abgehalten.

Unser Anliegen ist es, dass die Kinder nach der Erstkommunion in den verschiedensten Situationen immer gerne und positiv an die Erstkommunionstunden erinnert werden!

Vor der Erstkommunion gibt es 2 wichtige Sonntage:

Der Bußgottesdienst mit der Erstbeichte

Der Taufsonntag mit der Erneuerung des Taufversprechens (im Anschluss an den Gottesdienst dürfen die Kinder schon seit vielen Jahren ein eigenes Bäumchen zur Erinnerung an die Erstkommunion pflanzen. Zu dem Ort, wo die Bäumchen gepflanzt werden, durften wir in den letzten Jahren immer mit dem Traktor fahren.)

 

Die Erstkommunion – das Fest

Die Feier beginnt am Donnerstag, dem Christi Himmelfahrtstag um 9.30 Uhr. Alle treffen sich bereits um 9.00 Uhr im Pfarrheim. Die Kinder gehen dann in einem feierlichen Zug gemeinsam in die Kirche. Nach der heiligen Messe wird noch ein gemeinsames Foto gemacht, anschließend ist für die Kinder eine Jause vorbereitet (ob im Optimum oder wo anders hängt von den Eltern ab).

Bemerkung zur Kleidung:

Es gibt keine Kleidervorschrift! Die Eltern und Kinder müssen selbst entscheiden, welche Kleidung die Kinder an diesem feierlichen Tag werden. Die Buben und Mädchen können Kutten tragen (können ausgeliehen werden) oder das Gewand, das sie und natürlich ihr Kind für passend empfinden. Üblich sind bei den Mädchen weiße Kleider oder ein anderes Sommerkleid.

Bitte keine Schleier oder zu lange Kleider, über die die Kinder dann stolpern.

Für die Burschen wird meist eine dunkle Hose und ein weißes oder helles Hemd gewählt. Dazu eine Weste oder Sakko und ein Mascherl oder eine Krawatte.

Es steht natürlich den Eltern vollkommen frei, welches Gewand sie ihrem Kind anziehen. Wir machen ihnen hier keinerlei Vorschriften. Die Kleidung sollte nicht im Mittelpunkt stehen!